Exakt 590 Tage waren wir unterwegs.
1,6 Jahre oder 19,4 Monate aber auch 84,3 Wochen, ebenso 14.160 Stunden, oder 849.600 Minuten, oder 50.976.000 Sekunden.
Genaugenommen aber 5,1×1016 Nanosekunden.
So.
Es sind ja dann doch ein paar Tage zusammengekommen, wenn man bedenkt wie recht „spontan“ wir losgedüst sind.
Daher beginnt auch genau hier mein Feedback.
Nämlich beim Düsen, bzw. beim Machen.
Denn das MACHEN dieser Reise kann eigentlich jeder. Natürlich hat nicht jeder die gleichen Voraussetzungen diesbezüglich, aber dennoch trafen wir alle Varianten von MACHERN: Ob zu Fuss mit dem Rucksack, auf dem Rad, auf dem Moped, in kleinen oder großen Autos, mit Kind oder gleich mehreren Kindern, mit Hunden und anderen Haustieren, alleine oder zu zweit, mit großem Reisebudget, kleinem oder auch keinem.
Man muss lediglich dazu bereit sein, den Schritt zu wagen - dazu bereit sein, vieles aufzugeben oder hinter sich zu lassen. Angefangen bei Job, Wohnung/Haus, Kleidung, Möbeln und natürlich dazu bereit sein, dass man Familie und Freunde länger nicht live zu sehen bekommt. Dank Skype und Co sind virtuelle Treffen natürlich gut machbar. Auch in diesen Ländern gibt es schon Internet :)
Viele vermieten ihre Wohnungen für diese Zeit unter und / oder nehmen ein "Sabbathjahr" im Job, wenn der Arbeitgeber das zulässt. Das lässt aber nämlich auch nicht jeder zu und spontan schon mal überhaupt nicht.
Wir haben uns vor Abreise entschieden, vieles aufzugeben und dabei bemerkt, wie befreiend es ist, sich von einigen Dingen zu trennen. Unseren Hausstand haben wir auf freundliche 13 Kubikmeter runtergedampft und somit die Reisekasse augfestockt. Jetzt bemerken wir, dass unter unserem gelagertem Hab und Gut noch immer viel Krempel ist, denn man kommt ja auch wunderbar mit viel weniger zu recht, denn schliesslich gab es in unseren kleinen, rollenden Wohnzimmer weit aus weniger Platz und wir haben nichts vermisst.
Die Planung zu dieser Reise ging bei uns fix. Innerhalb von 3,5 Monaten hatten wir alles beisammen - oder auch nicht. Auf jeden Fall sind wir gestartet. Ohne Angst irgendwas nicht zu haben.
Natürlich kann man die Vorbereitung zu so einer Reise weitaus länger ausdehnen, schon allein bei der Fahrzeugwahl bzw. Fahrzeuggestaltung kann man sich lange austoben, was natürlich verständlich ist.
Alles muss / kann / sollte gut durchdacht sein.
Wir hatten uns einen Land Rover Defender ausgesucht, es hätte aber auch etwas vergleichbares sein können. Würden wir so einen Trip nochmal machen, würden wir sicherlich über ein Auto mit etwas mehr Platz nachdenken. Aber definitiv mit der Power und der Freiheit, abseits der asphaltierten Panamericana fahren zu können.
Das „Gerücht“, dass man mit einem Land Rover in Südamerika, dem „Toyota-Land“ Probleme in Werkstätten oder mit Ersatzzeilen hat, können wir nicht bestätigen. Denn egal wo wir waren und/oder etwas benötigten, konnte man uns helfen. Sonderlich viel ist am Landy ja auch nicht dran, sodass jeder beim Blick unter die Haube wusste was los war. Nicht einmal hat das Auto uns im Stich gelassen und die Werkstatttage waren auch überschaubar. Zudem haben wir wohl einen der seltenen Defender-Exemplare abbekommen, der nicht ölt oder rostet. Verrückte Welt.
Eine genaue Route im Vorfeld festzulegen ist natürlich Quatsch, da es dann vor Ort sowieso anders kommt als geplant. Wir fuhren erst mal von Buenos Aires unplanmässig nach Brasilien, statt gen argentinischen Süden, denn das Wetter war im Juni nicht wirklich frühlingshaft, sondern befand sich auch gerne im Minusbereich. Im Endeffekt kann man das Anreisedatum drehen und wenden wie man mag, denn irgendwo ist immer schlechtes Wetter. Wir können uns nicht beschweren. Die Regentage konnten wir eigentlich an zwei mal zwei Händen abzählen.
Im Nachhinein betrachtet war es für uns wichtig, dass wir unsere Idee zügig umgesetzt haben und nicht noch vor und zurückgedacht haben. Nicht lang schnacken …einfach machen.
Und ehe wir uns versahen, hockten wir auf dem Containerschiff Grande San Paolo, welches uns in 5 kuscheligen Wochen von Europa via Afrika nach Südamerika bringen sollte. Auf dem Schiff wollten wir „Ruhe finden“ und in Ruhe Vorbereitungen zu der Reise treffen.
Aus den 5 Wochen wurden dann spontan 6 und unsere Ruhe war somit langsam am Ende. Die Stimmung auf dem Schiff steht und fällt meist mit dem Kapitän. Wir hatten das Schlimmste befürchtet und dann kam Grinsepeter-Charmingboy-Schokoladen-Verteiler-Capitano-Guiseppe, der einfach zuckersüß und zuvorkommend war. Und da der Fisch bekanntlich immer vom Kopf stinkt, war die Stimmung bei der 35 köpfigen auch super.
Der Sinn der Frachtschiffreise ist eigentlich die günstige Anreise für das Auto, denn das wird eigentlich als „Übergepäck“ eingebucht und kostet lediglich 750,00 € für kleine und ca. 1.200,00 € für große Fahrzeuge. Wohnen kann man in Innen oder Aussenkabinen sowie einer Eignerkabie. Das alles kostet mit 3-4 Mahlzeiten (inkl. Getränke) ab 1.200 € / Nase für die gesamte Reise (inkl. Verlängerungswoche).
(Preise von 2011) 6 Kabinen / 12 Passagierplätze gibt es Wir waren allerdings nur 6. Passagiere.
Die Verschiffung des Autos im Container (ab 1.500 €) und Anreise per Flugzeug (one way ca. 1.000 €/Nase) und die Wartezeit vor Ort, wären sicherlich nicht viel billiger und schon gar nicht so spektakulär.
Denn hier beginnt schon gleich das Abenteuer nach dem Ablegen in Hamburg: Das Leben auf engstem Raum… gespickt mit Abwechslung in verschiedenen Häfen dieser Welt wo man – je nach Zeitfenster – zu einer Stadtbesichtigung aussteigen kann.
Somit kommt man in Städte, die man nicht zwingend auf seiner to do Liste hatte. Wir können auch daher z.B. Belgiens Städtchen Antwerpen nun wirklich empfehlen…Dakar in Senegal oder Freetown in Sierra Leone lufen mehr unter "Abenteuer" statt Städtetourismus.
Das Gute an dieser Art der Anreise ist, dass man immer ein Auge auf das Auto werfen kann, da man selber auf dem Schiff ist. Im Internet kursieren doch die verrücktesten Geschichten von aufgebrochenen Autos, wenn sie RoRo auf den Kontinent gebracht werden und man somit anderen sein Auto überlasst.
Wenn man erst mal angekommen ist, vergisst man recht schnell die Strapazen der Anreise.
Wenn es nach mir gegangen und das Wetter besser gewesen wäre, wäre ich auch mit dem Schiff gerne von New York nach Bremerhaven zurück gefahren, um genau das zu vermeiden, was eingetroffen ist:
Das plötzlich DA SEIN. Denn das ist irgendwie schon komisch.
Das geplante Jahr Südamerika hat sich doch anders entwickelt, bzw. wurde um 7 Monate verlängert, was daran lag, dass wir uns von Anfang an auf dem neuen Kontinent wohl gefühlt haben und wir nun offiziell OVERLANDER waren. Clemens` Anfangsidee, nur 3-4 Monate zu reisen und den Rest der Zeit in der Karibik von Panama in einem bunten Stelzenhaus abzufeiern und dabei unsere Zukunftsidee zu planen, wurde irgendwie über Bord geworfen und unsere Reise startete mal richtig los…
Für einige Menschen kommt eine Reise durch diese Länder nicht in Frage, weil sie kein Spanisch sprechen. Wir trafen auf der Durchreise viele, die kein Wort Spanisch sprachen und sich anhand von Bildern und Schreibtafel verständigen. Erfahrungsgemäß gibt es einige Ecken, wo es sinnvoll ist, die Sprache zu können. Man durchkämmt ja nun doch einige Zollstationen und eigentlich ist das Prozedere fast immer gleich. Hilfreich ist daher auf diese Situationen einzustellen.
Im fast täglichen Zusammenkommen mit der Polizei verstellten wir uns nie a „wir nix verstehen“ sondern diskutierten die Geschichte aus. Teilweise nervig, aber dennoch ehrlich - und toitoitoi, wir haben selbst in Argentinien, welches angeblich die wildesten und korruptesten Polizisten (neben Honduras) hat nur das bezahlt, was wir auch verdient hatten.
Insgesamt halten sich unsere Straf- und Schmiergelder sowieso im Rahmen. Lustig ist aber, auf welche Ideen die Herren der Polizei oftmals kommen oder was einem gerne angehängt wird um Kohle nebenbei zu machen.
Wir überquerten insgesamt 30 Grenzposten und durchfuhren 16 Länder:
Argentinien, Uruguay, Brasilien, Paraguay, Bolivien, Chile, Peru, Ecuador, Kolumbien, Panama, Costa Rica, Nicaragua, Guatemala, Honduras, Mexico und USA.
Samt Anreise kommen noch England, Belgien, Frankreich, Senegal und Sierra Leone hinzu.
Kein Schlechter Schnitt und unsere Reisepässe ist auch nun bunter.
Zwar mussten wir nach der Landung in einer der vermutlich coolsten Städte, genannt „Buenos Aires“ wettertechnisch etwas umdisponieren, aber so kamen wir in den Genuss von Uruguay und Südbrasilien, beides fantastische Reiseregionen, die wir vorher gar nicht zwingend auf unserer Reiseroute hatten.
So findet man in Uruguay noch tatsächlich echte Gauchos, wilde Landschaften und wildromantische, feinsandige Strände und kleine hübsche Ortschaften. Leider hatten wir zu der Zeit Minusgrade, so dass es uns schnell gen Brasilien zog, denn da erkundeten wir die berühmten Iguazuwasserfälle und das Pantanal, welches als das größte Binnenland-Feuchtgebiete der Erde gilt und eine fantastische Tierwelt zu bieten hat. Auch die brasilianische „Churrascaria“, ein „All-you-can eat-Fleischspiesse-und-1000-Beilagen-und Buffet-gross-wie-ein-Fussballfeld-Restaurant“ (in Deutschland RODIZIO genannt) lernten wir kennen. Hier isst man bis zum „ Abwinken.
Wein können die leider Brasilianer leider überhaupt nicht gut, dafür die leckersten Cocktails. Hat ja auch was.
Oft werden wir gefragt, WAS denn unser Highlight war….diese Antwort ist nicht einfach so zu beantworten. Denn fast jedes Land, grad in Südamerika, brachte einen ganzen Stall voll Highlights mit sich.
Bolivien wird für uns definitiv ein Highlight der Reise sein.
Das Land lässt uns heute noch eine Gänsehaut bekommen, wenn wir an die wilden und einsamen Landschaften denken. Auf eigene Faust und in Begleitung von den lieben Hoek-Stars (Wera & Friso) erschlossen wir so die Naturgewalten des „Salar de Uyuni“ oder die „Lagungenroute“. Einfach unglaublich und es hat bis jetzt jeden aus den Socken gehauen, weil es einfach so bombastisch, wunderschön und einzigartig ist.
Die Menschen in Bolivien sind zwar recht schüchtern und verschlossen, aber fast immer ein "Hingucker." Grad die Frauen in ihren bunten Trachten und Gewändern. Die Kinder mit großen, dunklen Knopfaugen sitzen entweder im Tuch auf dem Rücken verpackt oder laufen schon früh, da es einfach keine Kinderwagen oder Buggys gibt.
Zwar hatten wir mit Bolivien und seinen korrupten Polizisten sowie störrischen Zollbeamten einen schwierigen und extrem nervigen Start, dann aber einige der fantastischsten Wochen der gesamten Reise, was auch sehr wesentlich an Wera und Friso aus Ostfriesland lag. Die beiden haben wir in Brasilien kennen-und lieben gelernt und auch sie waren auf dem Weg nach Bolivien. Somit fuhren wir zusammen.
(Man fährt übrigens öfter mal mit jemanden „zusammen“. Manche Leute fahren Tage, oder Wochen oder gar Monate und auch Jahre zusammen.)
In Bolivien aßen wir übrigens nach wie vor unsere beste Pizza, gefolgt von USA. Wenn man denkt, dass man in Boliven nur Reis und Bohnen bekommt, so liegt man falsch. Auch hier gibt es inzwischen alles und gerade in Städten ist die Auswahl an Restaurants riesig. Auch finden sich hier inzwischen viele Europärer und US-Amerikaner. Gefallen haben uns das Kolonialstädtchen SUCRE sowie das etwas verrückte, auf 4.100 m liegende LA PAZ, welches der höchstgelegene Regierungssitz der Erde ist.
Aber auch Argentinien beeindruckte uns extrem.
Wir durchkämmten das Land ziemlich fleissig. Von Nord nach Süd und auch nochmal spontan an die Atlantikküste in die gigantische Tierwelt von Penisula Valdez, wo im September / Oktober Wale mit ihren jungen zum Greifen nah sind und man auch Seeelefanten, Seelöwen, Pinguine und Co. Aug in Aug beobachten kann.
Argentinien ist wirklich fantastisch. Angefangen mit seiner Hauptstadt Buenos Aires bietet das Land eigentlich so viel „Stoff“, dass man hier gut und gerne ein Jahr bleiben könnte. Hier gibt es einfach alles. Alles was das Abenteurerherz begehrt, bekommt man hier, ebenfalls die besten Camping-und Outdoor-Ausstattung. (mit der USA)
So besticht das Land durch wunderschöne und "hippe" Großstädte, wie Buenos Aires, Salta und Mendoza, die Weinregion um Salta (genannt Cafayate) oder die Weinregion um Mendoza, wilde, einsame Landschaften, Vulkanregionen, bilderbuchartige Wanderregionen in den Anden, riesige Gletscher, sogar "lebende Gletscher", die Seenregion um Bariloche, einsame oder gefüllte Schickimicki-Skiorte, das vom Wind zerzauste Patagonien und natürlich das Ende der Welt, genannt Feuerland, wo wir auch vor Begeisterung einfach „spontan“ hindüsten...
Praktisch ist, dass die Argentinier auch ein sehr nettes und aufgeschlossenen Völkchen sind und sich zudem mit Touristen auskennen und sie auch mögen. Sie selber reisen sehr viel und der Grill läuft auf den gut besuchten Campingplätzen rund um die Uhr. Das meiste Fleisch aßen wir tatsächlich in Argentinien. Allerdings aßen wir nach wie vor das Beste Steak in Buenos Aires, wo wir generell nie schlechtes Fleisch aßen. Selbst ne rustikale Stadionwurst schmeckt einfach oder ein Bocadillo, (Brötchen mit Fleischeinlage) den es an jeder Ecke gibt mundet überall gleich gut.
Immer wieder versuchten wir mit Fleisch im gesamten Land unser Glück, trafen dabei aber nur vereinzelt ins Schwarze. Das beste ASADO (Grill) aßen wir bei Bettina und Ralf aus Pinneberg, die seit knapp 20 Jahren in Villa Belgrano (nähe Cordoba) den wohl einzigartigsten und nettesten Campingplatz „Camping la Florida“ führen. Anfang Oktober findet im Villa Belgrano übrigens das 2. größte Oktoberfest Südamerikas statt, wo wir als Münchner Wiesn-Freunde natürlich aufschlugen.
Allerdings ist Argentinien daran schuld, dass wir nun über „200 Gramm Steaks“ nur müde lächeln können. Preis-Leistung in Bezug auf Steaks und Rotwein ist in Argentinien einfach unschlagbar.
Chile ist ebenfalls ne Wucht zum Reisen…und wahrscheinlich auch zum Leben.
Hier trafen wir einige Auswanderer, gerade aus Europa. Auf jeden Fall finden sich hier nach den USA die tollsten und bestsortiertesten Super- und Baumärkte. Das schmale Land bietet eine unfassbare Vielfältigkeit, angefangen mit den Anden, Gletschern, Fjorden, Weinbaugebiete oder die trockene Atacamawüste in Norden. Auch Chiles Hauptstadt Santiago hinterliess bei uns einen sehr guten Eindruck und ist immer eine Reise wert.
Fantastisch ist, dass in dem Land alles so nah beieinander liegt und man in kürzester Zeit so viel Verschiedenes sehen und erleben kann, daher findet man auch hier Reisende aller Colour. Auch hier sind die Einheimischen gegenüber Touristen sehr aufgeschlossen und auch der Chilene selber reist gerne.
Die Osterinsel mit ihren Steinköpfen MOAIS die wir vorletztes Weihnachten besuchten hat uns vor Ort nicht so ganz „getouched“, aber jetzt in Nachhinein erreicht uns der „Spirit“ und wir sind sehr froh dagewesen zu sein.
In Peru blieben wir fast am längsten, denn auch hier gab der Reiseführer eine Menge Infos, die wir fast alle sehen wollten…
Trotz Regenzeit wühlten wir uns im ZickZack durch das Land, vorallem durch die vom Regen zermatschten Andenstrassen und Wege auf mehreren Tausend Metern Höhe.
Die Einheimischen, abseits des Tourismus, sind ähnlich wie in Bolivien eher zurückhaltend oder auch gar verschlossen, Augenkontakt wird oft vermieden. Dennoch sind sie hilfsbereits, denn hier gab es die Einzige Situation, wo wir Hilfe von anderen benötigten und ein LKW uns aus einem Graben ziehen musste.
Neben den vielen alten, wirklich interessanten Ausgrabungsstätten gibt es natürlich die Highlights Machu Picchu und Nazca Linien. Diverse Attraktionen, Orte uns Städte haben wir in Peru besichtigt, die wir niemals vergessen werden. Wie viele einsame, spektakuläre (und gefährliche) Andenstrecken oder Dschungeltouren sind wir alleine und ohne Probleme gefahren?
Selbst der Strand, an dem man uns mit einer Pistole überraschte, bleibt der schönste Strand von ganz Chile und Peru, auch wenn die Erinnerungen daran einen leichten Schatten auf unsere gesamte Reise legen.
Auch die schlechtesten Fahrkünste des gesamten Kontinents und ständiges Gehupe bleiben uns von hier in Erinnerung, allerdings auch die leckersten Pisco Sours, das tradtionelle und doch sehr moderne Lima als Haupstadt, wo wir lange blieben und das erste verputze Meerschweinchen, welche hier übrigens 65 Millionen Mal im Jahr verspeist werden.
Bolivien und Peru (und Paraguay) sind Übernachtungs-und Lebensmitteltechnisch am günstig. Auch mein erster Besuch im Krankenhaus von La Paz war so günstig, dass der Selbstbehalt nicht überschritten wurde, obwohl ich in einem topmodernen Krankenhaus, mit englischsprachigen, Manschenttenknöpfe tragenden Ärzten, auf der Privatstation behandelt und betüddelt wurde.
Ein weiterer Trugschluss: Die Reiseapotheke! Diese kann man gerne „klein und fein“ halten, denn die Menschen hier leben nicht mehr auf dem Baum und es gibt alles was das das Herz begehrt oder der Kranke Körper benötigt. Drogerien und Apotheken sind in jedem Land in ausreichender Zahl zu finden.
Den zweitgünstigsten (und buntesten) Diesel tankten wir in Bolivien (0,30 l), wenn man uns Ausländern überhaupt welchen gab. Unsere Zusatzkanister benötigten wir übrigens nur in Argentinien und Bolivien. Ansonsten konnten wir meist immer gut planen und haushalten. (Ob man sich für viel Geld einen Zusatztank einbaut oder Kanister mit rumschleppt bleibt jedem selbst überlassen.)
Auch Peru und Bolivien sind bei Backpackern ein beliebtes Reiseziel und bieten, primär in den Großstädten und bei den Touristenattraktionen eine gute Infrastruktur. In Kleinbussen oder Fliegern werden Touristen auf recht spektakuläre Weise durch das Land geschaukelt…Wer also auf Abenteuer, außergewöhnliches Essen und Indios in bunten Gewändern steht, muss dort hin, auch wenn die Länder ärmer und somit für Reisende gefährlicher sind als Argentinien, Chile etc.
Horrorgeschichten von Überfällen und/oder Entführungen in diesen Ländern hört man leider nach wie vor.
Ecuador entpuppt sich als DER REISETIPP schlechthin.
Kein anders Land bietet auf kleinstem Raum das, was Ecuador kann. Nämlich fast alles: Weisse Strände, 6.000m hohe Vulkane, wilde Landschaften, Dschungel, Nebelwald und Quito als Hauptstadt mit den schönsten Kirchen von ganz Südamerika und einer schnuckeligen Altstadt.
Zudem gehört zu Ecuador unser vermutlich ABSOLUTES Highlight:
Das Archipel GALAPAGOS!
Hier durften wir 2 Wochen das Paradies besuchen und die wohl schönste Flora und friedlichste Fauna hautnah erleben. Wir sind nach wie vor sprachlos und überwältigt über so viel Schönheit.
Tipps wie man dort auch "günstiger" hinkommt und/oder auf was man achten sollte sowie ein kleiner Eindruck: Galapagos
Galapagos´ Tierwelt die gigantischste unserer gesamten Reise, gefolgt von Patagonien in Argentinien, dem brasilianischen Pantanal und Costa Rica.
In Ecuador empfing man uns besonders nett und interessiert, zudem trafen wir auch hier viele ausgewanderte Europäer. Allerdings unterschieden sie sich von den Auswanderern, die wir in anderen Ländern trafen:
Hier meckerte niemand. Hier waren alle glücklich mit dem was sie haben und mit dem wie es ist.
Die Obst und Blumenindustrie läuft hier auf Hochtouren, der Diesel ist hier ziemlich gut und dazu ziemlich günstig (0,26 l), die Straßen sind fast alle gut in Schuss, das Obst und Gemüse ist farbenprächtig, köstlich und extrem günstig. Die wuscheligen Meerschweinchen finden auch hier Anklang. Allerdings findet man sie hier auf dem Grill und nicht wie in Peru in der Fritteuse.
Ecuador wird also von allen Reisenden geliebt. Aber auch Kolumbien rückt als Reiseland nach, zumindest bei Leuten die im Auto reisen. Also schob auch ich meine Bedenken zur Seite und wir fuhren drauf los. Zwar ist die hohe Militärpräsenz auf den Straßen gewöhnungsbedürftig, aber irgendwie vermittelt es auch ein Sicherheitsgefühl. Das Land selber ist wunderschön grün und bietet ebenfalls alles, was das Abenteurerherz höher schlagen lässt, inkl. Karibik im Norden. Preislich hebt es sich aber schon von seinen Nachbarländern ab. Hotels und Essengehen ist nun kein Schnapper mehr. Auch Kosmetikprodukte und chilenischer/ argentinischer Wein sind seit Ecuador sehr teuer. Hartgas und Bierchen stehen hier nämlich im Vordergrund.
Auch hier findet man gut ausgebaute Straßen, sodass man zügig vorankommt, wenn man die chaotischen LKW-Fahrer man ausnimmt. Unwohl oder / und unsicher haben wir uns auf den Straßen nie gefühlt, ausser in den halbdunklen Seitengassen in Städten wir Calí und Bogota. Wie auch Medellin sind die Städte TOP modern, haben aber auch Ecken, wo man (gerade als Tourist) nichts zu suchen hat.
Ja, das Land hat eine hohe Kriminalität und ein Menschenleben ist generell auf diesem Kontinent vielleicht nicht so viel Wert, aber genauso viel Angst machte uns der Blick ins deutsche Internet...denn auch bei uns in Europa ist "Mord und Totschlag" leider keine Ausnahme mehr.
Highlights waren für uns die Caffeeregion um das schöne Städtchen Salento, die weisse Stadt Popayan und die schnuckelige Kolonialstadt Cartagena, wo wir unseren Löördie nicht wie gedacht nach Deutschland sondern nach Panama verschickten um noch bis in die USA „auszurollen“.
Kolumbien ist unser Spitzenreiter in Südamerika in Bezug auf die höchste Gastfreundlichkeit, was wir, wie viele anderen am eigenen Leib feststellen durften. Zudem gibt es hier die hübschesten Menschen. Ja. Gucken darf man doch.
Auch auf dem „gefährlichen Landstrich Mittelamerika“ erlebten wir natürlich auch tolle Dinge, wunderschöne Landschaften und Naturspektakel, angefangen mit unserem Segeltörn durch die Karibik auf der Bremer Stahlratte.
So bieten Panama und Costa Rica eine fantastische Tierwelt, Vulkanlandschaften und Nationalparks, hinzukommen Karibik und Pazifikküsten mit genialen Stränden, Tauchrevieren und wildromatischen Inselgruppen. Die Menschen hier sind schon „abgehärteter“ da Touristen schon länger diese Länder erkunden. Wo Englisch gesprochen wird, schiessen die Preise für Unterkünfte und Versorgung in die Höhe.
In Nicaragua scheint dagegen die Zeit stehengeblieben zu sein und man startet erst so langsam mit dem Tourismus. Leider haben wir hier zu wenig Zeit verbringen können, das werden wir irgendwann hoffentlich mal nachholen. Dennoch war man hier nett, freundlich und interessiert, hatten sogar unser erstes TV Interview, da man so was wie UNS dort noch nie oder nur selten gesehen hat.
Durch Honduras huschten wir auch fast nur durch und können zum Glück weder das Gerücht von hoher Kriminalität, noch von den angeblich korruptesten Polizisten belegen. Dafür bemerkten wir die perfekten Straßen und die wunderschöne, teils bergige, grüne Natur. Die Menschen waren auch hier eher zurückhaltend und reserviert, kein einziger Polizist hat uns angehalten geschweige denn angesprochen.
Honduras und Kolumbien sind beide auf dem Vormarsch etwas für ihr Image zu tun und arbeiten auf allen Kanälen dafür. So wollen die Kolumbianer ihr Drogenimage endlich loswerden und Honduras versucht die Korruption in Griff zu bekommen und setzt nun auch voll auf Tourismus und führt Befragungen durch. Hier besuchten wir unsere erste Maya Ruine Copán, die uns sehr beeindruckte und die im Vergleich zu Tikal in Guatemala und den Ruinen in Mexico noch wirklich anständige Preise und keine Bettler mit sich brachte.
Guatemala ist mit dem Tourismus schon ein Stückchen weiter als Honduras und bietet ebenfalls eine Menge für seine Besucher. Die Menschen sind hier endlich wieder in bunten Gewändern, landestypisch angezogen, das war seit Peru kaum zu sehen. Die ehemalige Hauptstadt, das Kolonialstädtchen LA ANTIGUA gefiel uns besonders gut, auch wenn es schon nicht mehr so autenthisch, sondern hübsch aufbereitet und recht touristisch ist.
Mexico ist eigentlich wie Brasilien eine eigene „Jahresreise“ wert, da es so groß und so vielseitig ist. Nur einen kleinen Part konnten wir aufgrund fehlender Zeit und durchwachsenem Wetter abfahren und stellten dabei fest: Mexico hat die schönsten Kolonialstädte und die meisten Militärkontrollen, gerne auch mehrmals täglich. Kein Land hat öfter unser Auto von innen gesehen. Der Tourismus ist dank der vielen Besucher, besonders der vielen US-Amerikaner, gut fortgeschritten. Die Tank-und Versorgungsmöglichkeiten sind extrem gut, Campingmöglichkeiten gibt es ohne Ende, ähnlich wie im Campingparadies Argentinien. Allerdings liegen hier dafür die Preise weitaus höher als in Südamerika, aber die Amerikaner zahlen das, wenn sie „sicher und luxuriös“ stehen wollen.
Gefährlich soll es hier auch sein. Inzwischen ist Mexico Drogenumschlagsplatz Numero Uno und diesbezüglich gibt es öfter mal Entführungen, Schießereien und Gewalttaten im Land. Zwar nicht unbedingt Touristen gegenüber, aber man kann immer irgendwo reingeraten. Aus den oben genannten Gründen, verzichten viele US-Amerikaner darauf in ihr Nachbarland zu fahren, regelrecht entsetzt war man darüber, dass wir da Heile rausgekommen sind.
Aber ausser in ein paar bekloppten Polizeikontrollen sind wir in nichts reingeraten und haben uns auch nie wirklich unsicher gefühlt.
Das Wetter war allerdings an den Küsten Hurrikane-bedingt oder hitzetechnisch nicht optimal. 33 Grad abends um 23:00 lässt den ein oder anderen Schweißtropfen dann mal rollen, bringt fleissige Moskitos mit sich, besonders wenn es windstill ist. Also Mexico gewinnt als unserer „Hitzeofen“ der gesamten Reise. (August/September)
Die highway-artigen, quasi aalglatten Straßen und die schönsten Kolonialstädte dieses Kontinents werden immer uns aber in Erinnerung bleiben, ebenfalls die leckersten Biere und die vielen netten Menschen sowie die Gewissheit, dass man auch als Autofahrer in der größten Stadt der Welt, genannt Mexico City, überleben kann und es gar nicht weh tut, diese schöne multikulti Stadt zu besuchen.
Die USA hatten wir bei der Anfangsplanung unserer Reise gar nicht berücksichtigt und auf einmal rollten wir dann doch am 11. September ohne Probleme über die Grenze und waren da, im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.
Unbegrenzt würde ich das Land nun nicht nennen, doch das Land ist genau das, was man ein „perfektes Reiseland“ nennt. Alles ist easy peasy zu erreichen, perfekte Straßen und Ausschilderung machen das Reisen auf eigene Faust einfach, überall gibt es Campingmöglichkeiten, Hotels, Tankstellen und Versorgungsmöglichkeiten. Hinzu kommt, dass alle nett zu einem sind. Eigentlich schon fast zu nett. Aber, man gewöhnt sich gut und gerne daran und es dauert nicht lange, da trällert man auch freundlich seine Mitmenschen an. Egal ob und wie oberflächlich das ist, für den Moment, den Augeblick ist es einfach nett.
Die USA ist ein Land, in dem es schon aufgrund de Größe so viel zu sehen gibt...Schon alleine die 58 Nationalparks gehören eigentlich erkundet, was wir in „nur“ 3 Monaten natürlich nicht geschafft haben. Wir schafften knapp 10 Stück davon und einige National Monuments und andere Faszinationen wie den Antelope Canyon oder die Region in und um „the Wave.“
Auch aufgrund des Wintereinbruchs knickten wir die ein oder andere geplante Besichtigung im Norden des Landes und auch die Überlegung, weitere 3 Monate Canada und Alaska zu begutachten blieb aufgrund von eisiger Kälte, Schnee und Eis leider nur eine gute Idee…
Dennoch war es grade nach der langen Zeit in Lateinamerika nun natürlich paradiesisch, so „einfach“ und problemlos in einem Land reisen zu können. Anfangs fanden wir es sogar schon etwas zu langweilig und suchten uns zur Abwechslung mal schlechte Straßen…und das Feeling nicht zu vergessen.
Nichtsdestotrotz sind wir begeistert, denn besonders die Westküste (San Diego bis San Francisco) und die gesamte Region in/um Utah und Arizona haben uns landschaftlich wirklich aus den Socken gehauen.
Das Lustige ist, dass wir fast alles was wir in der USA sahen, schon mal irgendwie in Lateinamerika gesehen haben. Lediglich der Aufwand dazu, ist in den USA geringer. Man macht es hier den zahlenden Touristen recht einfach an all dem teilzuhaben. Einfach Irre.
Bis heute überlegen wir, welcher Startpunkt der Reise taktisch der „Klügere“ ist. Inzwischen kennen wir einige die in Halifax (Canada) starteten, dann via Alaska und USA gen Südamerika fahren. (Dabei kann man bis zu 6 Monate Aufenthalt für die USA oder Canada im Vorfeld beantragen)
Die Landschaften der USA sind wirklich sehr beeindruckend, viele Städte sehr faszinierend und das Leben dort ist quasi "europäisch". Als als Einstimmung auf die Heimat für uns also gut, schon preislich gesehen. Daher war es für uns als End-Destination die richtige Wahl, unsere Runde so zu beenden, zumal wir uns seit Washington an das kühle Klima gewöhnen konnten, welches uns in der Heimat auch erwartet hat.
Mittelamerika war ebenfalls sehr spannend, allerdings hat es für uns nicht die Vielfältigkeit und Authentizität wie Südamerika.
Wir sind nach wie vor froh, dass wir den „Schwerpunkt“ der Reise auf Südamerika gelegt haben und dort von den insgesamt 19 Monaten 12 Monate dort verbracht haben.
Gegen die Vermutung vieler sind wir also doch wieder zurückgekommen und warten nun auf den Eintritt des Kulturschocks.
Mal Hand aufs Herz: So schlimm ist es hier ja nun auch nicht. Selbstverständlich fallen uns auch ein paar Dinge auf, der Servicegedanke in diesem Land ist oftmals ne glatte 6 oder die Freundlichkeit unter Mitmenschen unter aller Kanone. So wurde ich gleich an meinem zweiten Tag auf der Straße von einem wahrscheinlich gelangweilten, freundeslosen, alten, bösen Mann zusammenGESCHRIEN, weil ich versehentlich über eine rote Ampel gegangen bin. Betonung liegt auf versehentlich. Ehrlich.
Tja, und da Ordnung ja sein muss, waren die letzten Wochen mit Bürokram gespickt, denn so ein paar Dinge muss Mann, Frau und auch Auto ja erledigen, wenn sie wieder am Leben in diesem Land teilnehmen wollen. DAS sind übrigens alles Dinge, die wir in den letzten Monaten nicht vermisst haben…dieser Bürokrempel, die Telefoniererei und Emailerei.
Das Leben an sich und die Freiheit darüber zu entscheiden, machen zu können wann und was wir wollten, ohne Termine und/oder Hetzerei, zählt mit zu den tollsten Erfahrungen der letzten Monate.
Dennoch: Es ist doch schön, dass wir nun wieder in einem Land leben, wo die Straßenverhältnisse gut sind und in dem man in wenigen Stunden 1.000 km fahren kann und das ohne metertiefe Schlaglöcher oder schwimmende Gullideckel, geschweigedenn stündliche Polizei-oder Militärkontrollen.
Fußgängerampeln haben hier für uns eine Relevanz, bzw. bleiben hier Autos bei ROT stehen. Man kann hier problemlos Bus fahren, ohne dass man um sein Leben bangen und dabei ein Huhn auf dem Schoss transportieren muss.
Häuser und Vorgärten sind hier meist nett und freundlich gestaltet und dienen nicht ausschliesslich als Müllhalde. Selten findet man hier Elektrozäune oder meterhohe Betonmauern um ein Grundstück gezogen. Ausserdem guckt man endlich wieder aus gitterlosen Fenstern.
Kinder können (fast) problemlos auf der Straße oder dem Spielplatz spielen gehen, es gibt Kitas, Kindergärten und Sportvereine, wo Kinder Recht auf Bildung und Bewegung haben.
Auf unseren Straßen müssen wir keine Angst haben, dass wir von tollwütigen Straßenhunden angefallen werden. Hühner oder Esel und andere Tiere leben meist hinter Zäunen und werden nicht von uns überfahren, ja auch Tiere haben bei uns Rechte.
Hunde werden wieder als Familienmitglied gesehen und nicht nur im Garten gehalten und getreten. Auch Meerscheinchen wohnen hier wieder im Kinderzimmer und nicht in der Küche…Aligatoren, Lamas, Schildkröten und Heuschrecken leben hier meist im Zoo und nicht im Kochtopf.
Die Müllabfuhr und Müllkippen sind hier geregelt so versinkt keine Stadt im Müll, weil niemand seinen Dreck und Unrat einfach fallen lässt. Müll wird in Deutschland im besten Fall getrennt und auch Pfandflaschen sind wieder im Einsatz.
Plastiktüten im Supermarkt kosten nun wieder Geld und werden einem nicht in Mengen hinterhergeworfen. Gut, dabei vergisst der ein oder die andere freundlich zu seinen Mitmenschen zu sein, aber dennoch leben wir hier in einer Gesellschaft, wo man auf das Wohl des anderen achtet.
Zum Schluss nochmal der Dank an alle diejenigen, die uns bis hier hin begleitet, unterstützt und sich bei uns gemeldet haben.
Spannend ist nämlich auch, welche Freundschaften so eine lange Abwesenheit verdauen.
Wir haben neue, sehr inspirierende und fantastische Freundschaften auf der Reise geschlossen, andere wurden neu auf erlebt, leider sind auch einige eingeschlafen.
„Freundschaft ist wie ein Baum, es zählt nicht wie hoch er ist, sondern wie tief seine Wurzeln sind.“
Vieles wird nichts mehr so ein wie es war, aber das finden wir für uns im Moment positiv und macht das Abenteuer „Zottis on tour“ für uns unvergesslich und es wird uns unser Leben lang begleiten.
Das Geschehene und das Gesehene kann uns niemand nehmen.
Alles unser :)
Tja, und nun sind wir schon über einen Monat zurück in Norddeutschland und gucken, was das Jahr 2013 für uns übrig hat. Lord Höördie ist inzwischen Fotomodel für Modeshootings und wir sind so langsam auf Jobsuche und orientieren uns wieder neu am alten Leben :)
| © Nancy Heusel / Styling Luisa Verfürth |
| © Nancy Heusel / Styling Luisa Verfürth |
Also: Liebe Leser hab fein acht, ob Löördie in Euren Vorgarten kracht :)
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| Unterwegs in Niedersachsen |
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| Die Zottis wieder on Tour |
Wir freuen und über alle diejenigen die "mitgereist" sind und Spaß am Lesen hatten.
Wer möchte hinterlässt unten auf DIESER Seite einen Kommentar und landet somit als Erinnerung in unserem Buch. Wir würden uns sehr freuen!
Vielen Dank, muchas gracias, merci, thank you, obrigado!
Clemens & Kristina
„Erst such` dir einen Gefährten, dann erst begib dich auf die Reise!
Steigst du nicht auf die Berge, so siehst du auch nicht in die Ferne.“
(Fernöstliches Sprichwort)
Unter dem Link Nützliche Links (siehe auch rechts) folgen nach und nach interessante Internetseiten für alle diejenigen, die so eine Reise planen / wollen.



























































































































